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Laufen trotz Schnee und Eis?

Viele Freizeitsportler verzichten im Winter auf das Training im Freien. Zu groß erscheint ihnen das Risiko von Verletzungen, wenn Eis und Schnee die Straßen bedecken. Mit der richtigen Vorbereitung steht allerdings auch einem Winterlauf nichts im Wege.

Soll ich trotz schnee und Eis laufen gehen?
Laufen bei Schnee ist eigentlich eine vollkommen problemlose Angelegenheit.

 

Vor allem frisch gefallener Schnee ist ein wunderbarer Untergrund. Er gibt Halt und einen festen Tritt und kann den Winterlauf durch das Knirschen unter den Schuhsohlen zu einem tollen Erlebnis machen.

 

Gefahr droht allerdings durch tückisches Eis unter dem Schnee. Auf der Strecke solltest du deshalb natürlich Vorsicht walten lassen. Rutschige Eisflächen und feuchtes Laub sind allgegenwärtige Gefahrenquellen. Willst du trotz Winterwetter dein Training nicht unterbrechen, solltest du vor allem Strecken wählen die du kennst.

 

Ich rate dir dabei, dein Tempo zu drosseln. Sicherheit geht schließlich vor! Um eine bessere Balance zu halten, solltest du deine Arme ein wenig abspreizen und darauf achten, mit dem gesamten Fuß aufzutreten.

 

Solltest du zwischenzeitlich mit noch unwegsameren Bedingungen konfrontiert werden, spricht nichts dagegen, einige Meter vorsichtig zu gehen. Hüte dich dabei nicht nur vor offensichtlichen Eisflächen, sondern auch vor Schneematsch, wie er bei Tauwetter auftritt.

 

Fühlst du dich angesichts der Bedingungen zu unsicher, solltest du dich nicht scheuen, auch mal eine Trainingseinheit ausfallen zu lassen. Was ist schon ein ausgefallener Trainingslauf, verglichen mit einer ausgefallenen Saison aufgrund eine gebrochenen Beins?

Um sich auf das Laufen bei Schnee und Eiseskälte vorzubereiten, solltest du dich unbedingt drinnen aufwärmen. Laufe dazu einfach das Treppenhaus ein paar Mal auf und ab und dehne dich leicht. Fünf Minuten sind absolut ausreichend um deine Muskeln und Sehnen auf Betriebstemperatur zu bringen und damit Verletzungen vorzubeugen.

 

Das minimiert die Gefahr von Überraschungen.
Dennoch musst du natürlich vorsichtig sein. Wer im Dunklen läuft, sollte deshalb innerstädtische strecken mit regelmäßiger Beleuchtung wählen.

Ausreichend trinken und essen!

Auch im Winter muss dein Körper mit ausreichend Flüssigkeit versorgt werden. Auch wenn es sich nicht so anfühlen mag, aber du schwitzt bei niedrigen Temperaturen fast genauso stark wie bei hohen.

 

Darüber hinaus sorgt die trockene Winterluft für zusätzliche Dehydration. Die Folge: Wegen der geringen Luftfeuchtigkeit trocknet dein Körper schnell aus. Schütze dich davor durch eine regelmäßige Flüssigkeitsaufnahme. Das gilt insbesondere für lange Läufe.

 

Über die richtige Ernährung im Herbst und Winter habe ich bereits einen Beitrag geschrieben. Dennoch will ich auch hier noch einmal darauf hinweisen, wie wichtig es ist, dass dein Körper ausreichend Energie hat.

 

Denn die braucht er, um sich vor Unterkühlung zu schützen. Insbesondere die Extremitäten kühlen leicht aus und erfordern deshalb einen Mehraufwand an Energie um warmgehalten zu werden. Um die zu gewährleisten, ist es ratsam schlicht mehr zu essen.

 

Aber Vorsicht:

 

Dieser höhere Bedarf an Energie rechtfertig keine übermäßige Steigerung der Nahrungsmenge. 2 – 3% mehr reichen vollkommen aus. Außerdem ist es nicht nötig, fettreicher zu essen. Halte schlicht deine gewohnte Zusammensetzung (ideal: 65 – 70% Kohlenhydrate; 15 – 20% Fett; 15 – 20% Proteine) und sorge dabei für ein leichtes Plus der Gesamtmenge.

Reflektierende Kleidung tragen!

 

Die Tage sind im Winter einfach kürzer. Gerade Berufstätige finden da zumeist nur nach Einbruch der Dunkelheit Zeit für das Laufen.

 

Um dabei nicht von Radlern und Autofahrern übersehen zu werden, solltest du eher helle Kleidung tragen. Auch reflektierende Elemente tragen zu einer erhöhten Sichtbarkeit und damit größerer Sicherheit bei.

 

Um besser gesehen zu werden und zugleich selbst zu wissen, wohin du gerade läufst, haben sich Stirnlampen etabliert.

 

Im Straßenverkehr solltest du immer auf der linken Straßenseite laufen, also dem Verkehr entgegen. Damit sorgst du dafür, dass du gesehen wirst und auch selbst weißt, welche Gefahr auf dich zukommt. Gehe immer davon aus, dass andere Verkehrsteilnehmer nicht so vorsichtig sind wie du! Es gilt deshalb, wach und aufmerksam zu sein, um schnell reagieren zu können.
Achte darauf, dass du stets Ausweichmöglichkeiten hast!

 

Laufen trotz Schnee? – Wie sehen deine Tipps aus?

Wenn du diese Hinweise beachtest, steht einem erfolgreichen Lauf bei Schnee und Eis nichts im Wege. Denk dran: Die Champions des Sommers werden im Winter gemacht. Für Topzeiten im Frühjahr ist deshalb Laufen trotz Schnee und Eis unerlässlich!

 

Wie sehen deine Tipps für das Laufen bei Schnee und Eis aus?



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